Montag, 9. Juli 2007

Führungspersönlichkeit und Kommunikation

Die Führungspersönlichkeit präsentiert den sprachlichen Ausdruck von Gefühlen – der Mitarbeiter lernt den sprachlichen Ausdruck von Gefühlen
Wenn die Führungspersönlichkeit „Profi“ der sprachlichen Kunst des verletzungsfreien Äußerns ist, kann der Mitarbeiter viel für seinen Umgang vom Vorgesetzten lernen. Der undeutliche, verklausulierte und unverständliche verbale Ausdruck von Gefühlen ist einer der Bausteine von unnötigen Krisen. Oft geht es in „unserem“ Leben angeblich ums „Prinzip“ oder die Sache, während Gefühle gemeint sind. So hält der Vorgesetzte bei seinem Abteilungsleiter einen Vortrag über die Unzulänglichkeiten der Azubis und meint: „Mit passt das nicht, dass sie die Azubis verwöhnen!“
Der Mitarbeiter muss lernen – verletzungsfrei für seine Umwelt – Gefühle direkt ausdrücken zu lernen, wie „Ich ärgere mich!“ „Ich fühle mich unwohl!“, „Ich befürchte, dass ihr mich für dumm haltet!“ Viele Menschen verstecken ihre Gefühle zum Beispiel in der Frageform wie (Chef zu Mitarbeiter) „Gehen sie heute wieder früher!“ Würde er die direkte Form des Ausdrucks wählen, würde er sagen: „Ich bin enttäuscht, dass sie mir nicht zur Seite stehen wollen!“
Beispiele für häufige Formen indirekten Ausdrucks von Gefühlen:
1. Frageform wählen: „Finden sie ihre Verhaltensweise etwa korrekt?“
2. Befehlsform wählen: „Lassen sie mich erstmal ausreden!“
3. Man-Form wählen: „Man sollte während eines Meetings erst einmal zuhören!“
4. Anklage-Form wählen: „Sie hören mir wie immer nicht zu!“
5. „Sie-sollten-Sätze“ wählen: „Sie sollten in ihrer Abteilung mal durchgreifen!“
6. Beschimpfungs-Form wählen: „ Sie kriegen aber auch nicht hin!“
7. Häme-Form wählen: „Haben Sie schon gehört, da hat der Herr Abteilungsleiter mal wieder einen Bock geschossen!“
8. Sarkasmus-Form wählen: „Dass haben Sie mal wieder toll hingekriegt Fr. Sekretärin!“
9. Analyse-Form wählen: „Sie sind sehr aggressiv Herr Projektmanager!“



Die direkte Ausdrucksform der Beispiele könnte lauten:
1. „Ich bin über ihren Ton gekränkt!“
2. „Ich fühle mich gestört, wenn sie mich unterbrechen!“
3. „Ich fühle mich gebremst und eingeschränkt, wenn ich nicht auch mal spontan einen Einwurf machen kann!“
4. „Ich werde wütend, wenn ich Ihnen etwas berichte und sie die Post sortieren!“
5. „Ich halte Kontrolle der Anweisungen für notwendig und wünsche mir von ihren Stichproben berichtet zu bekommen.“
6. „ Ich ärgere mich über ihre Ergebnisse!“
7. „ Ich habe kein Bedauern, für den Versprecher in der Rede des Abteilungsleiters, dafür hat er mich gerade zu sehr geärgert.“
8. „Das Ergebnis des Kundengesprächs ärgert mich sehr!“
9. „Ich fürchte Ihren harschen Ton!“
Die indirekte Gefühläußerung ist ein „psychologisches Kettenhemd“, es schützt uns Verantwortung für unsere Gefühle zu übernehmen, keiner kann uns für unseren Ärger, Hass für unsere Wut oder Trauer verantwortlich oder angreifbar machen.
Beziehungen – gerade in der Geschäftswelt – in denen „negativ“ bewertete Gefühle , wie Trauer, Wut, Ärger, Angst als Versagen interpretiert werden, wird durch die indirekte Form des Ausdrucks dem Partner der „schwarze Peter“ zugeschoben. Der Gesprächspartner fühlt sich angeklagt, rechtfertigt sich und versucht sich zu verteidigen.

Die indirekte Form des Gefühlsausdrucks verhindert meist offene Konfliktlösungen, das Bekenntnis zu den „eigenen“ Gefühlen, geschweige denn die der Sozialpartner, die Lösung von Aufgaben des Miteinanders werden verhindert oder erschwert.
Zurück zu dem Beispiel (Chef zu Mitarbeiter) „Gehen sie heute wieder früher!“ Würde er die direkte Form des Ausdrucks wählen, würde er sagen: „Ich bin enttäuscht, dass sie mir nicht zur Seite stehen wollen!“ Dem Mitarbeiter wird so vermittelt, dass der Chef ein Problem mit seinem Verhalten hat, der Mitarbeiter hat jetzt die Chance Bereitschaft zu zeigen, sich mit dem Problem gemeinsam auseinander zu setzen. Die indirekte Form (Chef zu Mitarbeiter) „Gehen sie heute wieder früher!“ vermittelt dem Mitarbeiter zwar, dass irgendetwas an seinem Verhalten falsch ist, er erlebt diese Art der Ansprache sicher eher als Angriff statt der versteckten aber eigentlich gemeinten Aussage, ich brauche ihre Mitarbeit. Er steht nicht dem Gefühls des Chefs gegenüber „Ich brauche Hilfe!“, sondern der nicht ausgesprochenen Forderung „Bleiben Sie!“. Der Mitarbeiter steht in der Situation seine Rechte `pünktlich gehen zu können` durchzusetzen oder klein beigeben zu sollen. In der Verteidigung der Interessenshären werden nun sicher Argumente ausgetauscht, die nicht mehr mit der eigentlichen Ausgangssituation zu tun haben. So sagt der Mitarbeiter vielleicht „Ich habe auch ein Privatleben“ oder „Das können Sie nicht jedes Mal mit mir machen, im letzten Augenblick Überstunden zu fordern!“. Die Situation endet verfahren in den Aussagen „Wenn ich sie mal brauche, haben sie keine Zeit für das Unternehmen“ und auf der anderen Seite mit dem Satz „Einmal muss auch Schluss sein!“ Die direkte Form der Gefühlsäußerungen hat den Vorteil trotz unterschiedlicher Gefühle, Vorstellungen und Wünsche gemeinsame, vielleicht gänzlich neue Lösungen, fern der ursprünglichen Interessenslage, zu finden, was des Mutes bedarf die Gefühle in der „Ich-Form“ aussprechen zu können. Ein weiterer Vorteil ist, den Sozial-und Gesprächspartner nicht in Verteidigungshaltungen zu bringen, wodurch er ebenfalls die Gelegenheit hat, Zugang zu seinen Gefühlen zu stehen ohne angegriffen zu sein.

Samstag, 7. Juli 2007

Psychologischer Managementtrainer



Psychologische/r Managementtrainer/in für Individualcoaching und Persönlichkeitsentwicklung
" .... für praxisorientierte Trainer und Supervisoren ein sehr zukunftsträchtiges Betätigungsfeld" (Trainer-News Nr. 5/2002)
Der Mensch im Mittelpunkt
Der Mitarbeiter, seine Motivation, Kreativität und Leistungskraft ist längst als wichtigster Erfolgsfaktor moderner Unternehmen und Organisationen erkannt, auf allen betrieblichen Ebenen. Seine Effizienz ist davon abhängig, inwieweit es gelingt, seine persönlichen Zielsetzungen und Wertvorstellungen mit den Unternehmenszielen in Einklang zu bringen. Dazu genügen Betriebsausflug, hochglanzgestylte Firmenphilosophie, Phrasen und Parolen in Einpeitscherseminaren längst nicht mehr. Stattdessen wächst die Einsicht, und das längst auch in mittelständischen Betrieben, dass die Mitarbeiter mehr individuelle, auf ihre Lebenssituation abgestimmte Führung und Schulungsmaßnahmen benötigen. Es ist nur konsequent, wenn gerade speziell psychologisch und didaktisch ausgebildete Trainer "das Rennen" auf dem Weiter- und Fortbildungsmarkt machen.
Die Fachausbildung zum/r Psychologischen Managementtrainer/in fokussiert
• gruppendynamische Prozesse in verkrusteten Hierarchien und "Functional Units"
• Interferenzen zwischen beruflichen und privaten Lebensführungszielen
• Kommunikationsstrukturen und Kommunikationsprozesse
• akute Stressbewältigung
• Identifikationsprozessen
• individuelle Entwicklungsstrategien
Es werden von Unternehmen nicht mehr vorrangig Betriebswirte und Fortbildungsmanager eingesetzt, sondern psychologisch und psychotherapeutisch geschulte Fachleute mit Lebenserfahrung und "handfester" Berufsausbildung gefordert.
Die Ausbildung zum/r "Psychologischen Managementtrainer/in" beinhaltet alle wesentlichen Felder der menschlichen Komplexität. Im Unternehmen vor Ort bedeutet dieses immer die Abstimmung der persönlichen Interessen jedes einzelnen Mitarbeiters mit der gesamtunternehmerischen Zielsetzung im Rahmen einer "Ethik einer globalisierten Weltgemeinschaft".
In den Unternehmen spricht es sich herum, dass diese gemeinschaftsförderliche Sichtweise die unternehmerische Zielsetzung auf Dauer sichert. Mit dem Fundament einer gemeinschaftsförderlichen Ethik, die heute mit der "Globalisierung" immer schon Weltgemeinschaft bedeutet, eröffnet sich für den Psychologischen Managementtrainer ein sehr zukunftsträchtiges Betätigungsfeld.
Die Ausbildung zum Psychologischen Managementtrainer gibt Ihnen die Kompetenz für ein erfolgreiches Trainerdasein.
Wichtig ist, dass die Ausbildung modular aufgebaut ist und somit auch Zeit für Reflexion und Supervision gibt.
Die Module decken die auf dem Markt häufig nachgefragten Themen ab.
Eine wesentliche Säule ist Didaktik und Methodik, damit Wissen so dargeboten werden kann, dass bei Seminarteilnehmern ein effektiver Lernerfolg nachprüfbar ist.
Die Zertifizierung als "Psychologischer ManagementtrainerIn" bringt Ihnen hohe Kompetenz und interessante berufliche Perspektiven in einem Marktbereich, der die Effizienz der von Ihnen eingesetzten Trainingsmaßnahmen dankbar zu honorieren weiß.
Das Zertifikat ist seriöser Nachweis Ihrer umfassenden Kompetenz.
Ausgewählte Module der Ausbildung
Selbst- und Zeitmanagement
Lebensbalance und Zeitsouveränität
Viele Menschen empfinden ihren hektischen und mit Stress beladenen Arbeitsalltag als belastend.
Das "klassische" Zeitmanagement mit dem Ziel des "Zeitschindens für mehr Effektivität" hat ausgedient. In diesem Seminarmodul wird auf den Punkt gebracht, was wir im Umgang mit uns und unserer Lebens-Zeit, im Berufsfeld und in Partnerschaft und Gemeinschaft brauchen.
Aber auch Methoden der Arbeitszeitgestaltung und der Umgang mit persönlichen Zeitdieben werden thematisiert. Die besten Ideen verrotten im Aktenschrank ohne effektives Lebens-Zeitmanagement.
Wir können hier lernen, klare Prioritäten zu setzen.
Schwerpunkt ist die vierte und aktuellste Generation des Lebens-Zeitmanagements, in dem Lebensqualität, Motivation im Beruf, erfülltes Privatleben und Lebenssinn eine Einheit bilden.
Persönlichkeitsentwicklung
Selbstcoaching für Menschen, die verändern wollen.
In diesem Seminarmodul wird eine persönliche Standortanalyse erarbeitet, mit der man sich seiner Gefühle und Gedanken bewusster werden kann, sowie konstruktiver, gelassener und zufriedener wird.
Quintessenz ist es, Blockaden und verkrustete Einstellungen zu beseitigen, Energien freizusetzen, eine Ent-Lähmung zu vollziehen, zielklar, lösungsorientiert und kraftvoll private, berufliche und gemeinschaftsdienliche Visionen zu verwirklichen.
Die Moderationsmethode
Um Gruppen straff, zielführend, motivierend und demokratisch, dem einzelnen Teilnehmer Anerkennung zollend führen zu können, hat sich in besonderer Weise die Moderationsmethode herauskristallisiert.
Die Teilnehmer erfahren die Moderationsmethode als ein effektives und innovatives Werkzeug, um Gruppenprozesse zu gestalten.
Sie lernen die Elemente und Arbeitstechniken der Moderationsmethode gezielt einzusetzen und mit Emotionen und Konflikten in der Gruppe umzugehen.
Mitarbeiterführung und soziale Kompetenz

Die Teilnehmer lernen in diesem Modul Führungsinstrumente kennen, die die Kreativität, das Engagement und das Leistungsvermögen der Mitarbeiter effektiv aktivieren.
Instrumente, die Eigenmotivation und eigenständiges und verantwortliches Denken fördern, Mitarbeiter auch in schwierigen Situationen motivieren, sie anleiten, sich als Partner zu fühlen, um Spitzenleistungen zu erreichen.

Teambildung und Teamarbeit

Die größte Kunst für einen Projektleiter besteht sicherlich darin, ein Team zu führen ohne formale Führungsrechte einsetzen zu können. Die Teilnehmer lernen in diesem Modul die Sicherheit im Unterscheiden, zu welchem Zeitpunkt welche Form des Führens angemessen ist.
Die Fähigkeit, verschiedene Erwartungshaltungen und Motivationsstrukturen auch in schwierigen Situationen zu nutzen, wird erweitert. Das Seminarmodul gibt weiterhin Aufschluss über die Grundlagen und Methoden der Teamarbeit.

Motivation

Motivierte und begeisterte Mitarbeiter sind für ein Unternehmen der wichtigste Erfolgsfaktor. Dieses Seminarmodul bringt Hintergründe und Auslöser für Motivation auf den Punkt, ebenso verschiedene Motivationsstrukturen und -arten, sowie die dazugehörenden Werte und Bedürfnisse. Die Teilnehmer finden hier praxisbezogene Lösungen zu Motivationsproblemen.
Rhetorik

Die Kunst, lehrreich, unterhaltsam und begeisternd zu sprechen
Erinnern Sie sich noch an die Rede des Vorgesetzten, des Brautvaters, des Bürgermeisters? Viel zu trocken, langatmig und schlecht vorgetragen.
Das muss nicht sein! Dieses Seminarmodul zeigt, dass es auch anders geht. Es ist eine Einführung in die Kunst, lehrreich, unterhaltsam und begeisternd zu sprechen.

Konfliktmanagement

Konflikte gehören zum Alltag wie die Luft zum Leben. Viele Menschen haben es kaum gelernt, mit Konflikten umzugehen und sind selten in der Lage, Konflikte als nützliche Gelegenheit der persönlichen Entwicklung zu sehen.
Themen dieses Seminarmoduls sind Konflikttypologie, Entstehung und Dynamik von Konflikten, Konfliktwahrnehmung, Konfliktvermeidung, kooperative Konfliktbehandlung.
Kommunikation
Vom Small Talk zur Kunst erfolgreicher Kommunikation

Mitarbeitergespräche, Beurteilungsgespräche, Coaching, Supervision, etc. bieten gute Gelegenheiten, konstruktives Feedback zu üben und Ziel- und Leistungsvereinbarungen festzulegen.

Quintessenz des Seminarmoduls ist es, sich auf ein Mitarbeitergespräch systematisch vorzubereiten, gezielte Fragen zu stellen, aktiv zuzuhören, sachliche Probleme zu lösen, konstruktiv zu beurteilen und erreichbare Ziele zu vereinbaren.
Visualisierung
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

Der Einsatz der Schrift, die Gestaltung und Aufteilung von Charts, ob auf Pinnwänden oder Flipcharts, der Gebrauch von Farben, Symbolen und Formen, das Foliendesign, all dies dient der anschaulichen handwerklichen Gestaltung, die als individuelles Können von Teilnehmern honoriert wird.

Wirkungssvoll begeisternde Präsentation

Der Erfolg von Projekten, die Akzeptanz und Umsetzung von Konzepten, Ideen und Visionen, der Ablauf von Besprechungen und Konferenzen ist immer auch abhängig von seiner professionellen Präsentation. Die Quintessenz dieses Seminarmoduls ist das Training sicheren Auftretens, didaktisch sinnvoller Reduktion der Inhalte auf das Wesentliche und der Einsatz und Umgang mit angemessenen Medien.
Kompetenz mit Zertifikat
Das Paracelsus Zertifikat "Psychologischer Managmenttrainer für Individualcoaching und Persönlichkeitsentwicklung" bringt ihnen hohe Kompetenz und interessanteste berufliche Perspektiven in einem Marktbereich, der die Effizienz der eingesetzten Maßnahmen sehr schnell zu messen und entsprechend zu honorieren vermag. Das Seminar schließt mit einer Prüfung ab, und bei Bestehen wird das Paracelsus Zertifikat erteilt, seriöser Nachweis Ihrer umfassenden Kompetenz.
Die Qualifikation eröffnet vielfältige Arbeitsbereiche und Betätigungsprofile
• Arbeitsplatzpsychologie
• Seminare zur Persönlichkeitsentwicklung
• Kreativworkshops
• Selbsthilfegruppen
• Entspannungstraining
• Karriereberatung
• Personalberatung
• Headhunting
• Teamführung • Emotionaltraining
• Krisenmanagement
• Führungstraining
• Werbe- und Marketing-Psychologie
• Stressbewältigung
• Mobbing-Seminare
• Bossing-Seminare
• Outplacement-Beratung
• Burn-out-Syndrom-Beratung
Inhalte
Schulung, Ausbildung, Supervision

Abschluss
Die Ausbildung zum/ zur "Psychologischen ManagementtrainerIn" endet mit der Verleihung des Paracelsus-Zertifikats.
Ausbildung zum/r psychologischen Management -Trainer/in